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Einen Bullmastiff auswählen

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Der Bullmastiff, ein massives, aber liebevolles Mitglied der "Working" -Rassen, ist eine Kombination aus englischer Bulldogge und altem englischen Mastiff. Die Rasse hat eine vergleichsweise junge Geschichte und wurde absichtlich geschaffen, um große englische Ländereien vor Wilderern zu schützen. Bullmastiffs sind heute nicht mehr so ​​beliebt, aber die Besitzer sind der Rasse ebenso treu wie die Rasse ihrem Besitzer.

Geschichte und Herkunft

Die Geschichte des Bullmastiffs beginnt um 1860 in England. Zu dieser Zeit hatten große Anwesen und Wildreservate Schwierigkeiten, die Verwüstungen von Wilderern zu kontrollieren. Die Wildhüter brauchten einen Hund, der einen Eindringling niederschlagen und festhalten konnte, bis Hilfe eintraf. Es wurde entschieden, dass die beste Kombination eine Kreuzung zwischen dem altenglischen Mastiff für Mut und Kraft und der englischen Bulldogge für Stärke war. Nach mehreren Generationen führte die endgültige Kombination von 60 Prozent Mastiff und 40 Prozent Bulldogge zu einem furchtlosen Hund, der auf Befehl angreifen, aber nicht maulen würde.

Bis vor kurzem war der Bullmastiff hauptsächlich ein Wächter und ein Wachhund und wurde allgemein als "der Nachthund des Wildhüters" bezeichnet. Bis 1924 war die Rasse stabilisiert und vom englischen Kennel Club offiziell anerkannt. Der American Kennel Club erkannte 1933 die Bullmastiff-Rasse an. Die Rasse wurde bei Polizei und Militär populär, wird aber heute meistens zum Schutz und zur Bewachung sowie zur Kameradschaft eingesetzt.

Aussehen und Größe

Der Bullmastiff ist beeindruckend in Statur und Stärke, mit einem großen, breiten, faltigen Kopf und einem massiven Körper. Der Hund ist kompakt und dennoch kraftvoll und hat ein edles, sogar intellektuelles Aussehen. Das Haarkleid ist kurz, glatt und dicht und meistens hellbraun oder gestromt (dunkle Streifen oder Flecken auf grauem oder gelbbraunem Hintergrund).

Im Durchschnitt wiegt der Bullmastiff 100 bis 130 Pfund. Die Höhe an den Schultern beträgt 25 bis 27 Zoll.

Persönlichkeit

Obwohl der Bullmastiff ein starker, mächtiger Hund ist, ist er automatisch familientreu und recht gelehrig und sanftmütig. Die Rasse gilt als intelligent, gehorsam, mutig und liebevoll.

Häusliche und familiäre Beziehungen

Der Bullmastiff übernimmt natürlich die Rolle des Familienwächters und -schützers und ist auch bei Kindern hingebungsvoll und sanftmütig. Bullmastiffs leben am besten in Häusern mit großen Höfen, können aber bequem in einer Wohnung leben, wenn der Eigentümer bereit ist, die notwendige Übung zu leisten. Bullmastiffs können sogar im Freien leben und bei schlechtem Wetter gedeihen.

Ausbildung

Bullmastiffs sind natürliche Wachhunde, die gut auf Gehorsamstraining ansprechen. Sie sind intelligent und lernbegierig.

Spezialbehandlung

Aufgrund ihrer massiven Größe und Stärke sind Bullmastiffs nicht jedermanns Sache. Sie nehmen eine starke Hand, um einen Teil ihrer Macht zu kontrollieren.

Häufige Krankheiten und Störungen

Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten, können sein:

  • Eine Hüftdysplasie tritt auf, wenn sich das Hüftgelenk abnormal entwickelt und Schmerzen, Lahmheit und Arthritis auftreten können.
  • Angeborene Ellenbogenluxation - ist eine Luxation des Ellenbogengelenks.
  • Ein gebrochenes Kreuzband des Schädels ist ein Problem, das auf ein Reißen des Kreuzbandes im Knie zurückzuführen ist und zu einer Lahmheit führt, die schwerwiegend sein kann.
  • Magentorsion, auch als Blähung bekannt, ist eine lebensbedrohliche plötzliche Erkrankung, die damit zusammenhängt, dass sich der Magen mit Luft füllt und verdreht.
  • Interdigitale Dermatitis, auch Pododermatitis genannt, ist eine Entzündung der Pfoten, an der Füße und Nägel beteiligt sind.
  • Das Lymphosarkom, auch als Lymphom bekannt, ist ein bösartiger Krebs, an dem das Lymphsystem beteiligt ist.
  • Entropion ist ein Problem mit dem Augenlid, das ein Abrollen nach innen verursacht. Wimpern am Rand des Augenlids reizen die Oberfläche des Augapfels und können zu ernsteren Problemen führen.
  • Ektropium ist ein Problem mit dem Augenlid, das eine Umkehrung des Augenlidrandes verursacht. Am häufigsten ist das untere mittlere Augenlid betroffen.
  • Die Urolithiasis ist eine Erkrankung, die den Harntrakt betrifft und zur Bildung von Blasensteinen führt.
  • Vaginale Hyperplasie ist eine übertriebene Reaktion des Vaginalgewebes auf Östrogen während bestimmter Phasen des Wärmezyklus. Das Vaginalgewebe schwillt an und kann durch die Vulva ragen.

    Obwohl diese selten auftreten, wurden auch die folgenden Störungen gemeldet:

    Kontaktdermatitis, Ekzeme und Haarausfall.

    Lebensdauer

    Die Lebensdauer des Bullmastiffs beträgt 8 bis 10 Jahre.

    Wir sind uns bewusst, dass jeder Hund ein Unikat ist und andere Eigenschaften aufweisen kann. Dieses Profil enthält nur allgemein akzeptierte Rasseninformationen.